Beste Freundin gesucht

1 Projekt, 3 Jahre und 50.000 Nutzerinnen

Wo ist denn die Zeit geblieben?! Schon wieder ein Jahreswechsel und das bedeutet, dass mein Projekt zum Finden neuer Freundinnen bereits drei Jahre alt geworden ist 😊

In der Silvesternacht 2015 habe ich meinen Schatz genötigt, anstatt Party zu machen, Beste Freundin gesucht online zu stellen. Sie sollte pĂŒnktlich zum neuen Jahr erreichbar sein. Ich hĂ€tte keinen solchen Stress machen brauchen, denn angemeldet hat sich erst mal niemand. Drei Jahre spĂ€ter kann man gut darĂŒber schmunzeln, aber am Neujahrstag war ich sehr aufgeregt und habe fast minĂŒtlich geschaut, ob sich nicht doch schon eine Nutzerin registriert hat.

Es war irgendwie frustrierend: NatĂŒrlich war mir klar, dass die Seite noch nicht ĂŒber Suchmaschinen gefunden wird und dass die Hemmschwelle sehr groß ist, sich auf einer quasi leeren Seite anzumelden. Selbst weiß man ja, dass man nur beste Absichten hat und man hofft, dass das da draußen auch jeder gleich merkt 😉

Naja, ich hatte GlĂŒck: Ein paar mutige Frauen hat die Idee ĂŒberzeugt und sie haben dem Projekt eine Chance gegeben. Manche von Ihnen schauen sogar immer noch regelmĂ€ĂŸig vorbei und das ist schön!

Erfahrungen aus drei Jahren

Seit gestern gibt es jetzt 50.000 Nutzerinnen samt Profile zu entdecken und tĂ€glich melden sich bis zu einhundert neue Frauen an. Es ist toll mitzuerleben, wie das Projekt weiter wĂ€chst. Mittlerweile weiß ich auch, dass in der Woche vor Weihnachten fast niemand Support braucht. Vor zwei Jahren war ich noch felsenfest davon ĂŒberzeugt, dass der Server kaputt ist und keine Mails weiterleitet. DafĂŒr kommen dann in der Woche danach umso mehr 😊

In der Silvesterwoche melden außerdem auffĂ€llig viele Nutzerinnen ab, die schon lange mitgemacht haben. Ob das mit der Urlaubszeit zu Weihnachten zu tun hat (also quasi aufrĂ€umen) oder damit, dass man an Neujahr Sachen abschließen mag um Neues zu beginnen? Ich weiß es nicht, vielleicht ein wenig von beidem.

Das Internet macht vieles möglich

Vor Weihnachten ging dieser Pinzettel eines Berliner Rentners durch Facebook. Was als Supermarkt-Aushang begann, wurde durch eine engagierte Frau und die sozialen Medien zu einer Lawine. Es ist zwar nicht mehr vermerkt, ob er an Ende fĂŒndig geworden ist, laut Kommentar konnte er sich aber vor Anrufen wohl kaum noch retten.

***bitte teilen***Als ich das gelesen hab, hat es mir sofort das Herz gebrochen.Damit mit den Daten kein Blödsinn…

Posted by Femina Lisa on Freitag, 17. November 2017

 

Es ist ein schönes Beispiel dafĂŒr, was möglich ist, wenn man bereit ist sich auf etwas Neues einzulassen und fĂŒr sich selbst klargestellt, dass man an seiner aktuellen sozialen Situation etwas Ă€ndern möchte.

FĂŒr mich ist es außerdem eine BestĂ€tigung, dass mein Projekt wichtig ist und es gar nicht genug Projekte (egal ob offline oder online) geben kann, um Menschen zusammenzubringen. Ich bin gespannt, wo meines mich noch hinfĂŒhrt und drĂŒcke euch ganz fest die Daumen, dass ihr bald die Person findet, die euer Leben bereichert und sage danke, dass ihr Teil meines Projektes seid! ❀

Alles Liebe

eure Marie